Rezension | Menschenwürde und Existenzminimum

Zu dem Buch „Menschenwürde und Existenzminimum„, das Jens Peter Brune und ich herausgegeben haben, erschien in der aktuellen Ausgabe der Theologischen Revue eine Rezension von Marianne Heimbach-Steins von der Universität Münster.

Zu meinem Beitrag „Garantie eines menschenwürdigen Existenzminimums“ schreibt sie:

Strengmann-Kuhn zeichnet die einschlägige Rechtsprechung des BVerfG der letzten beiden Jahrzehnte nach, die einen nicht nur grund-, sondern menschenrechtlichen Anspruch auf Sicherung eines menschenwürdigen Existenzminimums stärkt und damit den Kreis der zubegünstigenden Personen auf alle rechtmäßig im Land lebenden Personen weitet (99–102). Vor diesem Hintergrund werden zu überwindende Hürden und systematische Probleme im System der Grundsicherung(en) in Deutschland identifiziert (102–108). Der Vf.plädiert dafür, bisherige Modelle einer bedürftigkeitsgeprüften Grundsicherung durch ein Grundeinkommen zu ersetzen, das nicht von einer Bedürftigkeitsprüfung abhängt, sondern als „Vorschuss“ nachgelagert mit der Steuerschuld verrechnet wird, und wirbt für eine Strategie, mit der schrittweise ein menschenwürdiges Existenzminimum für alle gesichert werden kann. Insofern der Beitrag auf die Sozialpolitik der Ampel-Regierung rekurriert, sind einige Konkretionen bereits überholt. Dessen ungeachtet bieten die klaren systematischen Überlegungen für die anhaltende Debatte um Sozialstaatsreformen hilfreiche Anhaltspunkte.

Hier gibt es die komplette Rezension des Buchs als pdf:
https://ejournals.uni-muenster.de/thrv/article/view/10019/9919

Infos zu unserem Buch „Menschenwürde und Existenzminimum“:
https://strengmann-kuhn.de/publikation-menschenwuerde-und-existenzminimum-erscheint-am-10-6/

Mehr zum Thema Grundeinkommen:
https://strengmann-kuhn.de/themen/grundeinkommen/

Komplette Veröffentlichungsliste:
https://strengmann-kuhn.de/ueber-mich/meine-veroeffentlichungen/

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