Kategorie: Aktuelles

Presseecho | Wohnungslosigkeit ist längst kein Randphänomen mehr

Am 14.07.2022 stellte das statistische Bundesamt die erste Erhebung von Daten zum vor zwei Jahren verabschiedeten Wohnungslosenberichterstattungsgesetz (WoBerichtsG) vor. Eine erste Datenbasis ist jetzt geschaffen und und damit ein erster wichtiger Schritt geschafft. Darüber schrieb Welt.de mit einem Statement von mir.

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Interview | Der Weg zum Grundeinkommen ist ein Prozess

„Probieren wir es aus“ – unter diesem Motto sammelt die Initiative Expedition Grundeinkommen in Berlin derzeit Unterschriften für einen Volksentscheid zum Grundeinkommen. Ihr Ziel: In Berlin und anderen Bundesländern sollen gemeinsam Modellversuche auf den Weg gebracht werden. Getestet werden soll die Wirkung von Grundeinkommen für mindestens drei Jahre anhand zufällig ausgewählter Personen. Finanzieren soll das der Staat, anerkannte Wissenschaftler*innen sollen das Projekt begleiten. Ich habe den Initiator*innen ein Interview gegeben.

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Veranstaltungsankündigung | Energiewende jetzt! Wie wir den Ausbau der Erneuerbaren in Schwung bringen

Wie bringen wir die Energiewende in Schwung? Welche Strategien verfolgt die Bundesregierung erklären, um die Energiewende voranzureiben? Und wie mindern wir zügig die Abhängigkeit von russischen Importen fossiler Energieträger? Diesen Fragen wollen wir am 15.6. um 19 Uhr gemeinsam mit Oliver Krischer, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz diskutieren.

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Video | Kesslers Wirtschaft online

Am 5. Mai 2022 veranstaltete die KEB Frankfurt (Katholische Erwachsenenbildung) den dritten Teil der Reihe „Kesslers Wirtschaft“. Diesmal mit mir zum Thema „Brauchen wir ein bedingungsloses Grundeinkommen?“

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Die Welt berichtet u.a. über den Volksentscheid in Berlin von Expedition Grundeinkommen für ein Pilotprojekt sowie das Pilotprojekt von DIW und Mein Grundeinkommen und hat mich nach meiner Meinung gefragt.

Hier gibt es den Artikel (leider hinter einer Bezahlschranke):

https://www.welt.de/wirtschaft/plus240121147/Grundeinkommen-Deutschland-waere-ein-Paradies-in-das-jeder-ziehen-will.html

Auszüge:

Politisch haben die Aktivisten neuen Rückenwind bekommen: Mit Katja Kipping (Linke) ist nun eine Unterstützerin des Grundeinkommens Sozialsenatorin in Berlin. Und in der Ampelregierung sitzen politische Vordenker der Idee wie Wolfgang Strengmann-Kuhn (Grüne), dessen Partei sich das Grundeinkommen 2020 ins Grundsatzprogramm geschrieben hat. Kommt Deutschland dadurch der Vision des Grundeinkommens näher, ausgerechnet in Zeiten der Krise und knapper Kassen?

(…)

„Der promovierte Volkswirt Strengmann-Kuhn dämpft die Hoffnung auf eine schnelle und flächendeckende Einführung. „Im Bundestag ist das derzeit kein Thema“, sagt er im Gespräch mit WELT.“

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Strengmann-Kuhn sagt, das Grundeinkommen sei zwar „kein Kriseninstrument“, wirke in kommenden Krisen jedoch präventiv – weil es vor Existenzsorgen schütze. „Die sozialen Sicherungssysteme werden dadurch nachhaltig stabiler“, ist sich der GrünenAbgeordnete sicher.
Langfristig helfe das Grundeinkommen der Volkswirtschaft und der freien Entfaltung der Bürger auf dem Arbeitsmarkt, so die Argumentation der Befürworter. Finanziell abgesichert und sorgenfrei soll bei vielen Menschen Tatendrang und Kreativität erwachen. Auch Weiterbildungen, soziales Engagement oder längere Auszeiten, um Energie zu tanken und Erkrankungen vorzubeugen, sollen dadurch realisiert werden.

(…)

„Selbst Befürworter wie Strengmann-Kuhn meinen deshalb, dass vor einer Einführung im Bund zunächst Pilotprojekte sinnvoll seien. „Sinn der Sache ist natürlich nicht, dass dann jeder nach Berlin ziehen will. Deswegen kann das Grundeinkommen letztlich nur funktionieren, wenn es bundesweit eingeführt wird.“

(…)

Strengmann-Kuhn schlägt vor, dass nur die einen Anspruch haben, die ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben oder hier erwerbstätig sind.“

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